Emsländische Fachleute fördern Rohstoffe des alltäglichen Lebens

Emsländische Fachleute fördern Rohstoffe des alltäglichen Lebens

Meppen. Winden, die wie große Flaschenzüge aussehen, Bohrmeißel, eine Lokomotive – auf dem Betriebsgelände von Neptune Energy in Meppen-Rühle gibt es viel zu sehen. Kürzlich besuchten der Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing gemeinsam mit dem Meppener CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Hubert Kruse sowie dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Arne Fillies den größten deutschen Standort des Erdöl und Erdgas fördernden Unternehmens. Rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier aktiv.

Der Firmensitz hat bereits eine lange Historie. Insbesondere der Windenbetrieb arbeitet hier seit vielen Jahrzehnten. Das Team arbeitet überwiegend in der Instandhaltung, aber auch Verfüllungen von Bohrungen in der gesamten Region.. Die Neptune-Fachleute betreuen aber auch die über 100 Kilometer Gleisnetz innerhalb des Rühlermoor-Erdölfeldes. Auf diesen Schienen werden die Winden von einem Sondenplatz zum anderen transportiert.

Der Abgeordnete Hiebing erklärte dazu: „Energieförderung hat eine lange, erfolgreiche Tradition im Emsland. Ich freue mich sehr darüber, dass der Neptune Energy-Standort in Meppen nicht nur bestehen bleibt, sondern in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut wurde.“ Der Standort an der Hauptstraße ist nach einem Restrukturierungsprozess innerhalb des Unternehmens zur regionalen Zentrale für das Emsland und die Grafschaft Bentheim angewachsen. Vor Ort arbeiten Experten aus verschiedensten Fachrichtungen – ob operatives Betriebspersonal, Ingenieure für Bohren, Sicherheit oder auch Obertageanlagen, Fachleute für Wartungsarbeiten oder auch Referenten für Personal, Finanzen, Unternehmenskommunikation und Landangelegenheiten.

Traditionsreiche Förderung mit Zukunft

Bei einem Gespräch mit Neptune-Vertretern interessierten sich die Besucher insbesondere für die Zukunftsaussichten am Standort. Geschäftsführer Dr. Andreas Scheck erklärte dazu in seinem Vortrag: „Erdöl hat einen langen Atem. Die Felder in dieser Region sind zum Teil erst zu 30 Prozent ausgefördert. Beim Gas haben wir erst kürzlich angefangen aus dem Feld Adorf Karbon in der Grafschaft Bentheim zu fördern. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir hier noch viele Jahre produzieren können.“ Scheck ergänzte weiterhin: „Wir werden Kohlenwasserstoffe in Deutschland noch lange benötigen – Erdgas als sauberster fossiler Energieträger und Erdöl als Rohstoff des alltäglichen Lebens zum Beispiel zur Herstellung von Windkraftanlagen, Möbeln oder auch Kleidung.“ Bei der Förderung der Rohstoffe sei es jedoch für die Zukunft wichtig, möglichst nachhaltig zu arbeiten und CO2-Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren.

Scheck berichtet: „Natürlich denken wir auch über Themen wie Wasserstoff nach. Da befinden wir uns aber noch am Anfang.“ Hiebing lobte diesen Ansatz: „Das ist der richtige Weg. Wir sollten an der Förderung von Erdöl und Erdgas in Niedersachsen festhalten und damit Arbeitsplätze innerhalb vieler Fachunternehmen sichern und gleichzeitig die Zeichen der Zeit erkennen.“ Dabei sei auch eine transparente Kommunikation mit der Bevölkerung wichtig.

Weitere Gesprächsthemen waren zum Beispiel aktuelle Investitionen in der Region sowie der Rückbau von Altlasten im Emsland. In Kürze wird Neptune Energy den Rückbau der Bohrschlammgrube Rühlermoor vollständig abschließen. Fachunternehmen haben vor Ort mehr als 85.000 Tonnen Material entfernt. Das größte Modernisierungsprojekt im Emsland befindet sich aktuell am Hauptbetriebsplatz Bramberge in Geeste. Vor Ort werden die Obertageanlagen mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro erneuert.

BU: Geschäftsführer Dr. Andreas Scheck, Stefan Steininger (links im Bild) und Franz-Josef Evers (rechts im Bild) von Neptune Energy führen den Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing, sowie den Meppener CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Arne Fillies und den Meppener CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Hubert Kruse über das Betriebsgelände in Meppen-Rühle.

Pressebericht Neptune Energy

Foto: Neptune Energy/ CDU