Hiebing: „Ende der Sportstättenförderung ist Armutszeugnis des Bundes“

Hiebing: „Ende der Sportstättenförderung ist Armutszeugnis des Bundes“

Meppen. Die Berliner Ampelregierung stellt zum Jahresende die Sportstättenförderung ein. Den Bundesländern wurde jetzt mitgeteilt, dass Ende 2022 der erfolgreiche Bund-Länder-Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten eingestellt wird. Somit sind für das Jahr 2023 keine Antragstellungen möglich. Bis zum Jahr 2024 waren eigentlich Bundesmittel von insgesamt über 100 Millionen Euro für den Investitionspakt vorgesehen. „Wir alle wissen, dass der Sport für die Gesellschaft sehr wichtig ist und in den Vereinen gleichzeitig wertvolle Jugendarbeit geleistet wird. Für gesunde Bewegung und ehrenamtliche Arbeit braucht es aber gute Rahmenbedingungen – und dabei lässt die Ampelregierung Vereine und Kommunen nun im Stich“, kritisiert CDU-Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing.

„Dass unsere vielen Mitglieder in den emsländischen Sportvereinen gerade nach der Corona-Pandemie von der Bundesregierung alleingelassen werden, ist mehr als ärgerlich“, so Hiebing weiter. Er geht davon aus, dass niedersachsenweit eine ganze Reihe zukünftiger Sanierungsprojekte ohne die Unterstützung des Bundes kaum finanziert werden könne und damit auf der Kippe stünden.

„Ein wichtiger finanzieller Baustein, um die erforderlichen Sanierungs- und Baumaßnahmen umsetzen zu können, wird ersatzlos gestrichen. Das ist ein Armutszeugnis der Ampelregierung, die offenbar die Prioritäten falsch setzt. Denn nicht zuletzt sind Investitionen in Sportstätten besonders nachhaltig, da sie einen wesentlichen Beitrag zum energieeffizienten Gebäudeumbau leisten und gleichzeitig Vereine, Kommunen und die regionale Wirtschaft stärken“, so Hiebing abschließend.

Pressemitteilung Bernd-Carsten Hiebing MdL

Foto: Wahlkreisbüro