Hiebing: Mit „RIKA“ mehr Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt

Hiebing: Mit „RIKA“ mehr Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt

Meppen/Hannover. Frauen und Männern bieten sich noch immer keine gleichwertigen Chancen im Berufsleben. Um auf diesem Weg voranzukommen, hat das Land Niedersachsen nun sein neues Programm RIKA (Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt) vorgestellt. „Das übergeordnete Ziel von RIKA ist eine bessere Chancengerechtigkeit, gleichzeitig kann das Programm aber auch ein Baustein sein gegen den Fachkräftebedarf durch eine gezielte Erhöhung der Frauenerwerbsquote“, unterstreicht CDU-Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing den Projekthintergrund.

Von besonderer Bedeutung sei in diesem Kontext die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sich ohnehin längst zu einem Wettbewerbsfaktor im Kampf um gute Arbeitskräfte entwickelt habe, ergänzt Hiebing.

Mit dem RIKA-Programm unterstützt das Land Projekte, die auch vor diesem Hintergrund Frauen bessere Chancen am Arbeitsmarkt bieten. Die Förderungsmöglichkeiten sind vielfältig, um möglichst viele Frauen zu erreichen – Frauen in Führungspositionen genauso wie Alleinerziehende oder geflüchtete und zugewanderte Frauen. Vernetzungsprojekte, die die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt thematisieren, können ebenfalls unterstützt werden. Zudem wird die individuelle Beratung der Frauen durch die 24 Niedersächsischen Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft, eine davon beim Landkreis Emsland in Meppen angesiedelt, künftig über die RIKA-Richtlinie finanziert.

„Ein weiteres Ziel von RIKA besteht darin, konkrete regionale Bedarfe und entsprechende kooperative Ansätze in den Fokus zu rücken, um der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region gezielt Rückenwind zu geben“, unterstreicht der Abgeordnete.

Für die neue EU-Förderperiode bis 2029 sind 40 Mio. Euro an EU- und Landesmitteln eingeplant. Informationen zur Antragstellung sind auf der Homepage der NBank unter www.nbank.de abrufbar. Die ersten Projekte starten ab dem 1. Juli 2022.

Pressemitteilung Bernd-Carsten Hiebing MdL

Foto: Wahlkreisbüro Bernd-Carsten Hiebing MdL